Ben, Leon und Lukas auf der einen Seite, Mia, Emma und Hannah auf der anderen Seite. So zumindest wird die Tabelle der Namenscharts des vergangenen Jahres in Deutschland angeführt. Doch mindestens eine Stadt in der Republik stört diesen Trend: Emden. In der ostfriesischen Stadt sehen die Namenshitlisten ein klein wenig anders aus. Der männliche Bundessieger Ben muss sich in Emden den ersten Platz mit Jonas teilen, die Bundessiegerin Mia liegt in Emden gar nur auf dem zweiten Rang.
(Foto: Finjet / pixelio.de)
Die Namens-Topliste in Emden:
Platz 1: Sophie / Ben, Jonas
Platz 2: Mia, Leonie, Marie / Lukas
Platz 3: Emma, Neele / Alexander, Elias, Fynn, Keno, Maximilian
Platz 4: Jule, Lara, Laura, Lina, Melina / Jan, Julian, Nico, Tom
Doch auch (alte) ostfriesische Namen haben in Emden weiterhin Konjunktur. Laut dem Emder Standesamt liegen Namen wie Claas und Tjarde oder Beeke und Ventje auf der Beliebtheitsskala. Auch der Name Schwajenette wurde in Emden im letzten Jahr vergeben. Der Name ist eine alte Koseform von Begriffen, die mit dem Wort Schwan gebildet werden. Doch auch wenn dieser Name schon recht außergewöhnlich ist: die Namen Maddox, Shirwan und Tyrell bei den Jungs, sowie Sila und Fjörgyn bei den Mädchen sind laut Emder Standesamt noch eine Spur extremer.
Namen sind Schall und Rauch – heißt es. Doch gerade in Zeiten von Kevinismus und Co. sollten Eltern doch auf sozialverträgliche Namen für ihre Sprösslinge setzen.
1 Kommentar
togo
3. Januar 2012 von 15:46 (UTC 2)
“Doch gerade in Zeiten von Kevinismus und Co. sollten Eltern doch auf sozialverträgliche Namen für ihre Sprösslinge setzen.”
Wenn man die Liste so anschaut, haben das wohl relativ wenige Eltern im Hinterkopf ^^