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Jan 03

Emden wird wieder besiedelt.

Wer in der Vergangenheit durch die Große Straße in der Emder Innenstadt lief, sah sich vorallem einer Sache gegenüber: leeren Schaufenstern. Gleich mehrere Objekte standen bisher schon seit mehreren Monaten leer, doch jetzt soll sich dort etwas tun. Bereits zum Frühjahr sollen drei Ladenlokale wieder einen Mehrwert für die Emder Bevölkerung bieten. Für einen leerstehenden Bücherladen laufen die Verhandlungen noch, zwei andere Gebäude sind bereits vermietet und werden renoviert.

(Foto: emderzeitung.de)

Drei Interessenten gibt es für das Gebäude, in dem Bücher Lübben einen neuen Versuch starten wollte, den Emder Buchmarkt zu erobern. Nachdem dieses Unterfangen gescheitert war, stand der Laden zuletzt seit rund sechs Monaten leer. Die zuständige Immobilienfirma teilte mit, dass mit drei Interessenten verhandelt werde und der Laden spätestens im März wieder bezogen würde. Ähnlich sieht es mit zwei weiteren Objekten aus, die allerdings schon vermietet sind: ein ehemaliger Bestellshop wird in Zukunft eine logopädische Praxis beherbergen; auch hier soll spätestens im März eröffnet werden.

Auch im Gebäude nebenan tut sich etwas. Wo sich vorher ein Friseur befand, begrüßt in Kürze eine Fußpflegepraxis ihre Kunden. So mindert sich der Leerstand in der Emder Innenstadt zumindest ein wenig. Doch – so ganz unter uns – ist ein Logopäde in einer Fußgängerzone wirklich so sinnvoll? Oder eine Fußpflegepraxis? Für die Bewohner der Innenstadt kann dies natürlich ein Mehrwert sein, für Touristen wohl eher weniger.

Und so stellt sich mir die Frage, ob die Emder Innenstadt durch diese Neueinzüge tatsächlich bereichert wird oder ob man nicht lieber Boutiquen, Shops oder ähnliche Geschäfte ansiedeln sollte.

Über den Autor

oggy

Jahrgang 1988, geboren und aufgewachsen in Emden, wohnhaft in Oldenburg (Oldb), verwurzelt mit dem BSV Kickers Emden, heimatinteressiert.

1 Kommentar

  1. Gritte

    öhm,… eine Fußpflege in der Fußgängerzone ist wahrscheinlich nicht halb so sinnvoll wie der Wortwitz der sich dahinter verbirgt. Bedenkt man dabei den touristischen Nennwert so wird es eher selten Reisegruppen geben, die sich nach dem behandeln der sprachlichen Fähigkeiten zwischen Delftspaziergang, Kunsthalle und Rüstkammer der Fußpflege hingeben.
    Ich bin schon zufrieden, wenn nicht noch ein Restpostenmarkt als Symbol für das Flair unserer schönen Stadt herhalten muß.

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